Freitag, 5. August 2016

Spontanurlaub im Hotel Fernblick Tirol

Ganz spontan entschieden wir uns nach 2 Jahren mal wieder bei Andi und Silvia im Hotel Fernblick vorbei zu schauen.

Schliesslich ist der Weg dorthin ja nicht so lang und wir hatten schon Sehnsucht, dieses kleine und familiäre Hotel mit dem tollen Team mal wieder zu besuchen.
Allerdings haben wir die Feuerklinge daheim gelassen und sind mit dem Bonz gefahren.
Wir wollten in den zwei Tagen keine Pässe fahren, sondern das Gebiet rund um Fiss, Serfaus, Ladis per Gondel zu erkunden.

Also auf die Autobahn und in knapp über zwei Stunden nach Fiss.
Wunderbar, auf den letzten Kilometern noch 13 Kehren bergauf fahren zu dürfen, einfach toll.

Im Hotel angekommen erschreckten wir gleich mal die ganze Mannschaft beim Mittagessen. Grosses Hallo und wir wurden wie immer sehr familiär empfangen.
Unser Zimmer war gerade frisch renoviert und wurde quasi in letzter Minute fertig. Die Vorhänge kamen am Tag vorher und der Fön wurde am morgen der Anreise noch repariert.
Was sollen wir sagen, toller Einsatz um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen.

Nachdem wir unsere Sachen im Zimmer verstaut haben, sind wir umgehend Richtung Lift zur Möseralm gegangen, um das schöne Wetter dort oben auf über 1800 Metern zu geniessen.
Auf dem Rückweg darf natürlich der Stopp auf der Hexenalm nicht fehlen, das ist einfach Kult und immer wieder gut.

Am Abend waren wir dann zum Essen in der Bonderosa, einem wirklich tollen Steakhaus gleich neben dem Fernblick.
Black Angus, super zart, fast ohne Messer zu essen, genial aber nicht ganz billig. Egal man gönnt sich ja sonst nix :-)

Am Dienstag haben wir dann die Kaunertaler Gletscherstrasse erfahren.
Nach einem leichten Zucker bei 23 Euro Maut sind wir dann diese wunderschöne ca. 30km lange Strasse rauf auf 2750 Meter gefahren.
Recht frisch da oben aber wenn die Sonne leicht durch die Wolken blinzelt wird es schon wieder warm.
Der Gletscher wird immer weniger, kein Wunder wenn dort obern so ca. 8°C herrschen. Viele Teile sind mit Folien abgedeckt, um wenigstens die Teile noch ein paar Jahre erhalten zu können.
Einfach traurig, aber die Klimaerwärmung scheint hier oben ganze Arbeit zu leisten.
Nach der Heimkehr gab es beim Andi noch selbstgemachte Pizza zum Abendbrot und ein paar Getränken an der Bar mit tollen Gesprächen mit den anderen Gästen klang der Tag wunderbar harmonisch aus.

Der nächste Tag wurde der Gondeltag.
Morgens nach einem guten Frühstück rauf auf die Möseralm. Dann von dort über den Panoramaweg zur nächsten Seilbahn bergab Richtung Serfaus.
Kurze Rast dort und dann in die Gondel zum Komperdel und Umsteigen nach Lazid auf 2351 Meter Höhe zur wunderschön gelegenen Bergalm.
Hier im Lassida kann man es sich bei wunderbarem Sonnenschein wirklich gut gehen und die Seele baumeln lassen.
Nach einiger Zeit geht es dann wieder runter nach Serfaus und dann wieder Bergauf Richtung Fiss.
Noch einmal den Panoramaweg in entgegengesetzter Richtung und danach in die Gondel bergab nach Fiss.
Dort angekommen durfte der Stopp in der Hexenalm natürlich nicht fehlen.


Heike suchte noch eine graue Jacke und so klapperten wir die drei Sportgeschäfte ab, fanden aber für Heike nichts. Aber für mich fiel dann doch noch ein neues Polohemd ab ;-)

Nachdem beim Andi noch zwei T-Shirts geordert wurden, war der Warenkorb gut gefüllt, aber es kam noch besser.
Martin hatte das Kappi vom allerersten Besuch im Fernblick dabei. Nachdem er damit in die Bar kam und Andi spontan meinte, dass das schon ziemlich ausgebleichte Farben sind, gab es als Geschenk von Andi ein neues mit frischen Farben. Zusätzlich noch zwei der neuen Kollektion für uns beide.
Eine nette Geste, so kennen wir das im Fernblick. Wenn wir das nächste mal kommen natürlich mit der neuesten Kollektion auf dem Kopf.

Der letzte Abend endete nach einer tollen Käseplatte an der Bar mit netten Gesprächen und tollen Bildern eines Profi-Fotografen, der heute mit Andy und einigen Motorradfahren Bilder für das neue Hotelprospekt geschossen hat.
Interessant, wie ein Profi Bilder sieht und entsprechend „schiesst“. Wir konnten in netten Gesprächen viel für unsere Hobbyfotografiererei lernen.
Wobei, das notwendige Auge muss sich jeder selbst aneignen, aber aus den Profi-Fotos bekamen wir jede Menge Anregungen, worauf zu achten ist und was man unbedingt vermeiden sollte.

Insgesamt ein paar tolle Tage im Hotel Fernblick, wir kommen gerne wieder.

Die Rückreise ging total unspektakulär über die A12. Kein Stress, alles easy, trotzdem sind wir in Kufstein von der Autobahn runter um den Stau bei der Einreise nach Deutschland zu umgehen.
Ein Biergartenbesuch bei 30°C machte den Ausklang diese schönen Tage perfekt.




Dienstag, 12. Juli 2016

Fahrsicherheitstraining, auch für Trikes absolut sinnvoll

Trikesicherheitstraining bei Edeltrikes




Sicherheit geht auch beim Triken über alles. Daher sind Fahrsicherheitstrainings auch für uns unerlässlich.
Wir, Heike und Martin, machen das alle zwei Jahre und zwar nicht irgendwo, sondern bei ausgebildeten Instruktoren der Verkehrswacht Vaihingen/Enz.
Seit mehr als 20 Jahren arbeitet hier Dieter Edel mit der Deutschen Verkehrswacht zusammen um ein möglichst effektives Training speziell für Trikes zu entwickeln.
Inzwischen ist das dort gebotene Programm auf dem grössten Trainingsplatz in Deutschland wirklich „erfahrenswert“.
Es gibt alles was benötigt wird, reifenschonende Beläge, Bremsen auf Asphalt und „Schmierseife“, Kreisbahn, Rüttelplatte etc. 
Spezielle Übungen, die die Besonderheiten der Trikes berücksichtigen, sind über Jahre gewachsen und sind genau auf die Trikes abgestimmt, um dieses Training möglichst effektiv zu gestalten.
Jeder Teilnehmer soll danach mit dem Gefühl nach Hause fahren, sein Trike ab sofort noch sicherer zu bewegen und in Gefahrensituationen noch souveräner reagieren zu können.

Also los gehts, das Trike auf den Anhänger vom vermutlich größten Trine-Anhängerverkäufer Deutschlands, IEK-GmbH (http://www.trike-anhaenger.de) und ab auf die Autobahn nach Mühlacker.

Zuerst kommt bei Edeltrikes immer der Kennenlernabend einen Tag vor dem Event. Dort lernen sich alle Teilnehmer in lockerer Atmosphäre kennen und jeder weiss, welche Trikes sich morgen auf dem Platz treffen. 
Nach einer lauen langen Nacht im Biergarten vom Nachtwächter in Lienzingen geht es schon um 7:45 zum Treffen zur Halle von Edeltrikes in Mühlacker, damit wir pünktlich um 8:15 auf dem Verkehrsübungsplatz eintreffen wo Winfried Nelle schon auf uns wartet.

Nach der Aufnahme der Daten und Erfragen  der persönlichen Erwartungen geht es umgehend auf den Platz .

Die erste Übung ist Bremsen. Man wundert sich wirklich, was da alles falsch laufen kann. 
Eine echte Vollbremsung ist garnicht so einfach und jeder „verschenkte“ Meter erhöht den Bremsweg nicht unerheblich.
Wir lernen das optimale Bremsen auf topgrip Asphalt,  auf gemischtem Untergrund (Asphalt und Grünstreifen) und auf ausschliesslich glattem Untergrund. 
Weiterhin führt die Erhöhung der Geschwindigkeit von 50km/h auf 70 km/h zu fundamentalen Erkenntnissen, wie weit sich der Bremsweg tatsächlich verlängert.

Als besonderen Gag durften wir dann einen Pilonenparcour der eigentlich vorwärts durchfahren wird rückwärts durchfahren und die Zeit wurde gestoppt. Hat riesigen Spass gemacht, auch diejenigen, die mit Rückwärtsfahren so ihre Probleme hatten, konnten das entsprechend üben.
 
Danach ging es auf die Kreisbahn, wo wir all die Bremsübungen auch in der Kurve üben konnten. 
Alle vorher erworbenen Kenntnisse mussten hier entsprechen umgesetzt werden, was den Teilnehmern mehr oder weniger gelang. Egal, wir sind hier, um sowas zu probieren und Erfahrungen mit dem eigenen Trike zu sammeln. 
Auch hier gab es wieder die Kurve auf Asphalt und auf „Schmierseife“. Toll, wie das bereits gelernte dort umgesetzt wurde.
Jeder wurde immer sicherer und konnte die Übungen entsprechend absolvieren.
Man konnte förmlich erkennen, dass alle besonders auf dem glatten Untergrund immer sicherer wurden und ihre Geschwindigkeit passend zum Untergrund wählten.
Der Abschluss auf der Rüttelplatte musste leider entfallen, da die neue Elektronik Trikes nicht erkennt, schade aber nicht zu ändern.

Nach der Feedbackrunde und Ausgabe der Ausweise und Urkunden ging es ab auf die kleine Ausfahrt am Nachmittag.

Wetter genial, Anfahrt durch Weinberge zur Waldschänke Hörnle in den schönen Stromberg.
Dort oben ein genialer Ausblick ins Tal und jeder konnte den Hunger und Durst entsprechend stillen.

Nach ca. 80km Rundreise landeten wir gegen 17:30 wieder in Mühlacker.
Da es in Lienzingen zufällig auch noch die 125-Jahrfeier gab, hatten wir viel Spass im Biergarten des Nachtwächter und ein tolles Wochenende klang entsprechend aus.

Tolle Erlebnisse, tolle Truppe, viel gelernt, immer wieder gerne…..


hier noch ein paar Videos

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www.edeltrikes.de
www.verkehrswacht-vaihingen.de
www.hotelrestaurant-nachtwächter.de
www.der-blaue-wagen.blogspot.com

Dienstag, 5. April 2016

spontaner Kurzurlaub in Meran

Ein Kurzwochende in Meran

Anfang April hatten wir die Idee ein Kurzwochenende in Meran zu verbringen.
Zimmeranfrage beim Tiroler Adler im Dorf Tirol erfolgreich und dem Sonnentrip steht nichts mehr im Weg.

Nach Erwerb der nötigen Mautmarken ging es am Freitag los Richtung Süden.
Die Autobahn durch Austria kein Problem.
Die Videomaut am Brenner problemlos und dann ab in Richtung Jaufenpass, schließlich darf Pässefahren auch mit dem Auto nicht fehlen.
Oben am Pass kurzer Halt bei der Hütte "zur schönen Aussicht"
Nach der Flüssigkeitsaufnahme ging es weiter Richtung Meran.

Ankunft im Tiroler Adler. Die Wirtsleute kennen uns noch und wir haben uns in dieser familiären Umgebung sofort wieder heimisch gefühlt.
Auch das Zimmer war wieder das gleiche, die wilde 13.

Die im Hotelpreis eingeschlossene MeranCard berechtigt uns zur Nutzung aller Busse und Bahnen in ganz Südtirol sowie diverser Museen und Seilbahnen.
Ein toller Service vom Tourismusverband.

Der Nachmittag wurde mit einem Bummel durchs  Dorf begonnen und endete im Bistro Dorfcafe. Immer ein Genuss dort eine Kleinigkeit zu trinken oder zu essen.
Heute gab der Wirt sogar zum Abschluss noch einen Schnaps aufs Haus aus.

Samstag, ab nach Meran, schließlich ist dort Markt und zu kaufen gibt es da immer irgend etwas, was man in Deutschland nicht bekommt.
Statt Bus nehmen wir heute morgen die Seilbahn vom Hotel Paradies direkt ins Zentrum von Meran.

Das Shopping geht los .....

Nach einer kurzen Orientierungsphase geht es direkt in das Schuhgeschäft in dem Martin beim letzten Besuch seine Schuhe gekauft hat.
Was soll ich vermelden, nach 30 Minuten hatten Heike und Martin jeweils ein paar neue Schuhe im Gepäck und so ca. 250 Euro ausgegeben.

Ein wunderschöner Tag zum Bummeln bei ca. 20 Grad und auch ein Besuch in den zahlreichen Strassenkaffes ist immer angesagt.

Wir trafen dann noch auf einige Freestyle-Rider mit Fahrrad, Skateboard
 und Roller, die diverse Kunststückchen präsentierten. Auch sehr unterhaltsam.

Heut ist auch Meraner Markt, dort gibt es ausschließlich regionale Produkte zu kaufen. Immer einen Besuch wert.

Zurück im Hotel geht es dann wieder Richtung Dorfcafe, vor der Einkehr folgt aber noch ein Besuch beim örtlichen Sportgeschäft, Heike sucht eine neue Sonnenbrille.
... und gleich gefunden, schaut gut aus.
Martin hadert noch mit einem Sportschuh aber nach kurzer Zeit im Kaffee entschließt  er sich doch den Schuh zu kaufen.
Immer das Gleiche, ein Besuch in Meran endet immer mit dem Kauf von Schuhen.

Heute, Sonntag, ist der weiße Sonntag mit Erstkommunion vom 33 Kindern aus dem Ort.
Ein wunderbares Bild, die Musikkapelle vorweg und die Kinder in einheitlicher Kleidung hinterher. Sehr schön anzusehen und das halbe Dorf war auf den Beinen.

Weiterhin fand noch ein Konzert der Musikkapelle aus St. Leonard im Passeiertal statt. Gut anzuhören, wenngleich ich es nicht mag, wenn eine Blaskapelle BigbandSound spielt, das kann ja nicht funktionieren.

In Meran gab es noch einen echten Könner der Glasmusik, einfach genial.

Danach noch wunderschöne Stunden bei bis zu 25 Grad in den diversen Strassenkaffees und abends wieder ein tolles Menü im Tiroler Adler.
Das schöne an der HP dort ist, dass man sich Vor- Haupt- und Nachspeise völlig flexibel aus der gesamten Karte zusammenstellen kann.

Leider ist das Ganze morgen wieder beendet und es geht heim.
Wir haben diesen Kurzurlaub sehr genossen und werden sowas bestimmt wiederholen.

Die Rückfahrt am Montag war recht unspektakulär, das Passeiertal Richtung Norden, dann über den Jaufenpass und die Autobahn Richtung Deutschland.
Die Grenzkontrollen in Kiefersfelden gingen auch völlig unkompliziert, da dort inzwischen zwei Spuren eingerichtet wurden.

Wieder daheim gings gleich mal zum Lieblingsgriechen und dann heim und alles wieder aufräumen.
 Ein wunderschönes langes Wochenende ist vorbei aber das werden wir sicherlich wiederholen, zumal die Anreise nach Meran wirklich kein grosses Problem ist.


Dieser Brunnen ist aber auch ein echt guter Jahrgang :-)











Mittwoch, 7. Oktober 2015

Ausfahrt mit Kindern der Stiftung Kids to life

Die letzte Ausfahrt in diesem Jahr mit Kindern, denen wir einen schönen Tag bereiten wollen.
Die Stiftung Kids to life hat ca. 80 Kinder, die auf die diversen Trikes und Quads aufgeteilt werden müssen.

 Ein Video gibt es hier

https://www.facebook.com/KIDSTOLIFE/videos/10156063991440184/ 

Hier noch die Info von Kids in emotion zur Tour, die das alles gestemmt haben

Noch ein paar Daten zum letzten Samstag:
Wir hatten 80 Kinder, die eine Erlaubnis hatten mitzufahren. 71 Fahrzeuge auf oder in denen Kinder mitgefahren sind und 30 Biker, die uns bzw. die Polizei beim Absperren unterstützt haben. Dafür das wir dies hier zum ersten Mal angeboten haben, ein sicherlich respektables Ergebnis.
Da das Event bei allen Beteiligten sehr gut ankam, planen wir dies als jährliches Event, analog unser Kinderfahrt im Juli aufzunehmen. An einem Termin arbeiten wir aber noch, da der 3.10. und damit die Kollision mit der Wies´n vielleicht nicht so ideal war. Sobald wir hier mehr wissen, veröffentlichen wir dies natürlich sofort.
Nochmals vielen Dank allen die dazu beigetragen haben, dass wir so einen schönen Tag zusammen hatten

Dienstag, 29. September 2015

Schwarzwald-Vogesen-Elsasstour mit Edeltrikes

Die letzte grosse Tour mit Edeltrikes in 2015
Schwarzwald, Vogesen und Elsasstour 

Ein letztes mal in diesem Jahr macht sich der Tross von Mühlacker aus auf eine mehrtägige Tour.

Dieses Mal in den Südwesten von Deutschland und den Nordosten von Frankreich, eine wunderschöne Gegend aber von Anfang an ….

Kennenlernabend im Gasthof „Zum Nachtwächter“ in Lienzingen, ein Muss vor dem Tourstart.
19 wackere Triker und Trikerinnen trafen sich, um den Ablauf der nächsten vier Tage abzustimmen. Es stellte sich schnell heraus, dass es auch diesmal ein gut zusammen passendes Team war.
Das ist auch notwendig, wenn 16 Trikes auf gemeinsame Tour gehen. Wenn dort nicht alles perfekt passt, gibt es Probleme, die den Fahrpass aller Teilnehmer entsprechend trüben würden.
Also brav die Gruppenregeln gelernt und (hoffentlich) auch verinnerlicht.
Der Abend klingt dann nach einem gemeinsamen Abendesse und ein paar Getränken frühzeitig aus, schliesslich ist morgen um 9 Uhr Abfahrt an der Halle geplant.

1. Tourtag:
Die Wettervorhersage ist nicht wirklich toll, Regen ganztägig im gesamten Gebiet angesagt. Egal, Regensachen an und los.
Der Guide hat, aufgrund des Regens, die Tour entsprechend angepasst, also wenig Sightseeing (man sieht ja eh nixn), eher Kilometer machen, um an den Endpunkt, den Fallerhof in Bad Krozingen-Hausen zu erreichen.
Trotzdem gab es auf dem Weg dorthin einen tollen Boxenstopp gegen Mittag im Schloss Hornberg. Ein tolles Hotel mit guter Restauration.
Selbst für uns ziemlich durchnässte Triker gab es einen extra Raum, wo wir die nassen Klamotten ablegen konnten, um trocken ins Restaurant zu kommen. Toller Service des Hotels.
Das Mittagessen wurde zeitmässig sehr ausgedehnt, schliesslich war der Guide ständig am Regenradar, um den optimalen Zeitpunkt zur Weiterfahrt zu finden.
Irgendwann kam das Kommando vom Guide aufzubrechen, na denn los.
Wir fuhren recht lange ohne Regen und nach einem kleinen Schauer bei strahlend blauem Himmel durch Freiburg. Schlussendlich wartete das Hotel auf uns und aus Zucker sind die Edeltriker ja auch nicht.
Abends im Fallerhof gab es erst einmal ein Abschlussbier und dann eine warme Dusche.
Danach, alles wieder gut und wir sitzen bei blauem Himmel vor dem Restaurant.
Na dann doch noch ein versöhnender Abschluss dieses verregneten Tages.
Nach dem bodenständigen Abendessen gab es noch so einige Getränke und der erste Tag klang entsprechen aus.

2. Tourtag:
Regenradar, DIE App der Tour. Allerdings verhieß diese auch nicht so wirklich gutes Wetter. Immerhin sollte es am Nachmittag mit dem Regen nachlassen.
Also, geplante Tour canceln und Fahrt in die Vogesen nach Gusto des Guides.
Dieter kann sowas, Regensachen an und nach einem kurzen Briefing los Richtung Vogesen.
Frankreich wir kommen, über den Col de Hunsrück und den Ballon d`Alsace fahren wir bei nur leichten Regenschauern zum Mittagspunkt die Auberge Steinlebach.
Ein kleiner aber feiner Bauernhof mit Wirtschaft, typisch französisch halt.
Da wir vorbestellt hatten, war schon alles eingedeckt und es gab sofort Wasser, weissen und roten Wein und weitere Getränke. Für alles ist perfekt gesorgt.
Als Mittagessen gab es Tariflette, ein leckerer Kartoffelauflauf mit dem hier typschen Münsterlandkäse überbacken. Ein geschmacklich, wie auch geruchstechnische sehr anspruchsvoller Genuss.
Der Geruch von Münsterlandkäse ist kraftvoll bis umwerfend, das Aroma mächtig. In seinem Heimattal im Oberelsass (Haut-Rhin) wird er gerne mit Pell- oder Bratkartoffeln gereicht. Sehr gerne findet Münsterkäse auch als Käsezutat beim Flämischen Flammkuchen (Tarteflambeè) Verwendung.
Die Portionen waren doch eher was für Schwerstarbeiter, keiner konnte die ganze Portion aufessen. Egal, der Wirt ist ja Selbstversorger und die Speisereste bekommen die Tiere, somit wird hier kein Lebensmittel weggeworfen.
Kurz vor der Abfahrt hatte noch ein Ziegenbock sein persönliches Erlebnis mit so einigen Trikes und Fahrern, einfach nicht zu bremsen
Ach ja, das Wetter wurde tatsächlich besser und so entscheiden wir uns, heute noch die Route de Cretes dranzuhängen. Eigentlich war die erst morgen dabei aber aufgrund des aktuell guten Wetters sind wir  diese Tour vorsichtshalber schon heute gefahren, man weiss ja nie.
Das Wetter hat gehalten und so kamen alle gut gelaunt wieder im Fallerhof an.

3. Tourtag:
Das Wetter wird besser, es gibt aktuell nur noch Regenzellen aber keine grossen Regenfronten mehr. Die Stimmung in der Gruppe ist klasse, trotzdem mag keiner, bis auf den Tourguide, auf Regenkleidung verzichten.
Start um 9 Uhr nach dem aktuellen Briefing geht es erstmal wetterbedingt in den Schwarzwald durch das Münstertal, über den Schauinsland und den Feldberg. Dann entlang des Belchen und nach dem Weratal wieder in Richtung Vogesen.
Das Mittagessen ist heute im Ferme-Auberge Kahlschlag reserviert und wir werden dort schon erwartet.
Der Wirt fährt gleich gross auf, Kassler, Schweinebauch, Kartoffelsalat und Fleisch-Schnecken, einen Mürbeteig gefüllt mit Hackfleisch.
Alles sehr lecker und alle langen ausgiebig zu. Eine schöne Mittagspause in einer tollen Gegend.
Die Regenapp sagt nicht schlimmes mehr voraus und so fahren wir weiter über den Hartmannswillerkopf, einen bekannten Soldatenfriedhof des 1. Weltkriegs zum Grande Ballon.
Eine Fotopause und danach geht es durch die wunderbaren Vogesen Richtung Hotel.
Abends wieder ein gutes Abendessen und danach noch ein gemütliches Beisammensein. Das Team passt gut und somit ist dem Spass auch entsprechend genüge getan.
Dieser Abend wird dann auch ein wenig länger und so einige halten es dann bis nach Mitternacht aus.
Trotzdem sind alle am nächsten Tag wieder pünktlich am Trike.

4. Tourtag:
Rückreise, schade dass dieses schöne Wochenende schon wieder vorbei ist.
Heute geht es über die französische Weinstrasse Richtung Mühlacker bei bestem Wetter, alles gut. Durch die wunderschönen kleinen Weindörfer mit den typischen bunten Blumenschmuck fahren wir bis zur Pause nach Itterswiller zum Arnold.
Der Kaffee hilft, die Lebensgeister nach dem letzten Abend wieder zu wecken.
Weiter geht es zur Mittagspause ins Al Tonneau in Markenheim.
Ein nettes Restaurant mit guter Elsässischer Küche. Dieter hatte noch einmal einen Münsterkäse im Cordon Bleu, was für allerlei Gelächter sorgte, schliesslich war das geruchstechnisch nicht zu „überriechen“.
Nach dem Mittagessen starteten die ersten bereits direkt in Richtung Heimat, so verliessen uns dort Carl und Lucia Richtung Schweiz.
Weiter auf der Tour Richtung Mühlacker ging es dann zum letzten Stopp ins No Name nach Neulauterburg.
Dort teilte sich dann die Gruppe, einige fuhren von dort direkt heim und die restlichen 6 Trikes machten sich auf zur Halle von Edeltrikes in Mühlacker, wobei es noch eine Einlage mit einerkleinen Autofähre in Leimersheim über den Rhein gab. Ein schöner Abschluss dieser tollen Tour.
Jetzt werden erstmal die vielen Fotos gesichtet, sortiert und eingeordnet.
Die letzte grössere Tour ist beendet, nun folgt noch die Saisonabschlusstour und das Tournachtreffen, dann ist auch 2015 Geschichte.

Einen kleinen Teil der Fotos findet ihr hier, viel Spass beim Lesen und anschauen.
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Leider sind die Fotos nicht chronologisch geordnet, irgendetwas scheint beim Upload schiefgegangen zu sein, sorry dafür ...

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